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UNICEF: Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weltweit gefährdet

Jeder siebte junge Mensch zwischen 10 und 19 Jahren lebt mit einer diagnostizierten psychischen Beeinträchtigung oder Störung, so das UN-Kinderhilfswerk UNICEF in seinem soeben vorgestellten „Bericht zur Situation der Kinder in der Welt 2021“.

Die Corona-Pandemie hat gravierende Folgen auf die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Laut den Ergebnissen einer von UNICEF bereits im Sommer 2021 durchgeführten weltweiten Befragung gab jeder fünfte junge Mensch im Alter von 15 und 24 Jahren an, sich häufig deprimiert zu fühlen. In Deutschland sagte dies sogar jeder vierte junge Mensch.

Der persönliche Preis für die betroffenen Jugendlichen ist kaum zu beziffern. Ökonomisch belaufen sich die Verluste in Folge von psychischen Beeinträchtigungen und Störungen, die zu Erwerbsunfähigkeit oder zum Tod junger Menschen führen, einer neuen Analyse der London School of Economics auf rund 390 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Quelle: UNICEF 2021