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Tele-Intensivmedizin als Chance bei Covid-19 Pandemie

Hilfreiche digitale Entwicklungen gibt es auch im Bereich der Intensivmedizin. Hier diskutieren derzeit Politik und Gesundheitseinrichtung unter Hochdruck über die unbürokratische Beschaffung bereits erfolgreich eingeführter Unterstützung-Tools.

Telemedizinische Intensivstationen (TICU) in Spezialzentren und Maximalversorgern bergen hier ein großes Potenzial, Intensivstationen in Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung bei der Behandlung von Covid-19 Patienten digital unterstützen zu können. Oftmals mangelt es dort an der nötigen Spezialexpertise zur Behandlung und Beatmungstherapie dieser Akutpatienten bei schwerem Lungenversagen (sARDS).

Die konsiliarische Hilfe und Mitbehandlung erfolgt per Audio-Video-Übertragung mittels sog. Visitenroboter, über die die intensivmedizinische Behandlung in den externen Krankenhäusern, in welchen die eigentliche Patientenversorgung stattfindet, unterstützt wird. Durch so ein Verfahren kann der zu erwartende Mangel an intensivmedizinisch erfahrenen Ärzten als auch Spezialexpertise in Teilen kompensiert werden. Zumal für die medizinische Betreuung aus der TICU auch ärztliches Personal in Quarantäne und leicht Erkrankte, bzw. Rekonvaleszente infrage kommen.

Die technischen Verfahren haben bereits in Einrichtungen wie der Mayo-Clinic, der Harvard Medical School oder auch der Charité (im Rahmen des Innofondsprojekt ERIC) den Härtetest erfolgreich bestanden.