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Pläne für einen europäischen Gesundheitsdaten-Raum

Anders als in anderen Bereichen habe die europäische Datenschutzgrundverordnung im Gesundheitsbereich bisher nicht für mehr Einheitlichkeit gesorgt, erklärte Ilona Gligor von der EU-Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei der DMEA sparks. Der European Health Data Space sei jedoch nötig, um den Umgang mit Gesundheitsdaten für Mediziner und Gesundheitsforscher europaweit zu harmonisieren.
Zwar gebe es mit der europäischen Patient Summary und dem europäischen eRezept sowie mit einer in Ansätzen existierenden, virtuellen Telekonsultationsinfrastruktur bei seltenen Erkrankungen erste europäische Gemeinschaftsprojekte. In vielen anderen Bereichen seien aber noch erhebliche Anstrengungen nötig. Der starken Fragmentierung von Inhalten, Zugangswegen und Data-Governance-Strukturen müsse entgegengewirkt werden, sowohl um die medizinische Versorgung zu verbessern als auch um die Forschung voranzubringen. 
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