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Interoperabilität bei DiGA: Mit dem DiGA Toolkit wird’s einfacher

Im Rahmen des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetzes (DVPMG) wurde festgelegt, dass ab dem 1. Januar 2023 die Daten aus Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in einem interoperablen Exportformat in die elektronische Patientenakte (ePA) eingestellt werden können, wenn die versicherte Person das wünscht. Interoperabilität bei DiGA ist deshalb ein wichtiges Thema. Kai Heitmann, unser Director Interoperability, konnte das Thema auf der Digital Medicine Conference der hih Anfang November erneut adressieren (siehe auch Aufzeichnung des Streams).

Das wichtige Thema „Interoperabilität“ kann für DiGA-Hersteller durchaus zur Herausforderung werden. Da ist mehr Unterstützung eine gute Idee. Im Auftrag der KBV veröffentlichte die mio42 GmbH deshalb am 1. November 2021 ein neues medizinisches Informationsobjekt (MIO) auf der Plattform mio.kbv.de. Dabei handelt es sich um das DiGA Toolkit, eine Datenstruktur, die medizinische Daten aus DiGA im Rahmen der ePA auch im Behandlungskontext nutzbar macht.

Das MIO DiGA Toolkit wird mit seinem modularen Aufbau die Möglichkeit schaffen, die versorgungsrelevanten Daten der im Verzeichnis nach §139e SGB V gelisteten DiGA abzubilden. Und weil solche Spezifikationen auch wesentlich von der Community mitgetragen werden, kann seit dem 1. November die MIO DiGA Toolkit von allen die möchten kommentiert werden. Auf der Webseite kann man sich weiter informieren; dort ist auch zu finden, wie man Kommentare einreicht. Das Ganze geht noch bis zum 12. Dezember, also: mitmachen, mitgestalten!