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In den Mittelpunkt gerückt: Spätfolgen der Corona-Erkrankungen

Am 7. Juni lud der Gesundheitsausschuss im Bundestag Expert:innen zur Anhörung im Bundestag zu den Spätfolgen bei Corona-Erkrankungen. Die Mediziner:innen forderten eine bessere Versorgung für Patient:innen mit Corona-Langzeitschäden. Besonders bei Patient:innen mit schwerem Verlauf zeige sich, dass auch 6 Monate nach einem Krankenhausaufenthalt rund drei Viertel der Symptome weiter bestünden, sofern keine Rehabilitationsmaßnahmen stattgefunden haben.

Diese Long-Covid-Symptome zeigen sich auch bei Kindern. Schätzungen gehen von mehr als 10.000 Betroffenen in Deutschland aus. Schließlich leidet auch eine Subgruppe der Long-Covid-Patient:innen unter dem Myalgischen Enzephalomyelitis/ Chronisches Fatigue Syndrom. Die Erkrankung äußere sich auch bei Long-Covid-Patient:innen durch Post-Exertional Malaise (PEM), eine massive Verschlechterung der Symptomatik nach kognitiver und körperlicher Anstrengung.

Menschen mit ME/CFS haben Ende vergangenen Jahres auch an der hih-Umfrage zu Patientenbedürfnissen teilgenommen. Im Ergebnis wurden viele Ideen gesammelt, um Betroffene mit digitalen Tools zu unterstützen. Ein interdisziplinäres Team arbeitet nun weiter an der Konzeption und Umsetzung. Dafür führt der hih Interviews mit Betroffenen und Angehörigen durch. Wer an den Interviews teilnehmen möchte, melde sich gerne via E-Mail: info@hih-2025.de