Good News

Good News
Bereitschaft für Datenspende steigt

Die Datenspende von Gesundheitsdaten für die (medizinische) Forschung bleibt auch in Zeiten der COVID-19 Pandemie ein sensibles Thema, doch die Bereitschaft, Daten sicher zu spenden, steigt, wenn dadurch zur Bekämpfung von COVID-19 beigetragen werden kann. Das ergab eine aktuelle Umfrage der gemeinnützigen Organisation Data4Life unter 5.002 Teilnehmern in Deutschland. Fast zwei Drittel (65%) aller Befragten sind bereit, ihre Gesundheitsdaten (Puls, Fieber, Vorerkrankungen) und Bewegungsdaten (Standort, Abstandsmessung) der COVID-19 Forschung zu spenden. Über drei Viertel (77%) von diesen, wären dadurch motiviert, mit Ihrer Datenspende zur Eindämmung der COVID-19 Ausbreitung beizutragen.

Good News
Internet als Lebensader

Die norwegische Zeitung AFTENPOSTEN weist auf die Bedeutung des Internets in diesen Tagen hin: „Bis vor Kurzem wurde oft die Sorge geäußert, soziale Medien kosteten zu viel Zeit. Jetzt sind sie auf einmal zur Lebensader geworden, zum Kitt der Nation. Man hält Kontakt mit Leuten außerhalb des eigenen Haushalts, trinkt ein digitales Bier, sammelt Spenden, veranstaltet Konzerte und organisiert Hilfsgruppen. Wenn die Rolle der sozialen Medien zunimmt, besteht allerdings auch die Gefahr, dass die bekannten negativen Aspekte wie Falschnachrichten mehr Einfluss haben. Aber je stärker in einem Land das Vertrauen in die Behörden ist, desto geringer ist diese Gefahr“, ist die AFTENPOSTEN aus Oslo überzeugt.

Good News
“Zukunftsoptimismus ist in Deutschland zuletzt gestiegen – 88 Prozent vertrauen darauf, dass Deutschland künftige Herausforderungen bewältigen wird.”

In den letzten Aprilwoche haben sich die positiven Ansichten der Bevölkerung wieder verstärkt. Lediglich 15 Prozent sagten noch „Man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt, aber ich habe häufig Angst vor dem, was kommen wird“. Wohingegen 88 Prozent mit der Aussage „Man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt, aber ich glaube, dass alles gut wird“ übereinstimmen.
Gleichermaßen sieht nur noch eine absolute Minderheit (12 Prozent) „schwarz“ und stimmen der Aussage zu „Wenn das so weitergeht, sehe ich schwarz für Deutschland“. In der Vorwoche war der Anteil der „Schwarzseher“ noch etwa doppelt so groß. Knapp 90 Prozent vertrauen darauf, dass Deutschland künftige Herausforderungen bewältigen wird.

Quelle: Konrad Adenauer Stiftung 2020.

Good News
Positive Wirkung

Mehrere große Medienhäuser, darunter auch das Handelsblatt, berichten davon, dass der Wirkstoff Remdesivir erstmals auch in einer großen Studie positive Resultate bei Covid-19 Patienten aufweist. Das Medikament hilft, ist aber kein Wundermittel. Diese Bewertung zeichnet sich für den bislang wichtigsten Hoffnungsträger ab.

Das amerikanische Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) hat gestern Abend erste vorläufige Daten aus einer großen, plazebo-kontrollierten klinischen Studie mit fast 1100 Patienten publiziert. Natürlich steht die Peer-Review noch aus, doch lassen Sie uns diesen optimistischen Hauch einen kurzen Moment bewahren.

Good News
Modell auch für Deutschland?

Angesichts von Staatshilfen in Milliardenhöhe knüpfen immer mehr Staaten Bedingungen an die von ihnen ausgegebenen Gelder. Beispielsweise dürfen Unternehmen in Dänemark, die Ausgleichszahlungen bekommen, in den kommenden zwei Jahren keine Dividenden zahlen und Aktien zurückkaufen. Auch nimmt unser nordischer Nachbar Unternehmen mit Sitz in Steueroasen von Staatshilfen prinzipiell aus.

Das Expertengremium Tax Justice Network begrüßte die Entscheidung Dänemarks und anderer Staaten, Steueroasen von den Staatshilfen auszunehmen, verwies aber auf die Notwendigkeit, die Liste der Steueroasen zu erweitern. Dazu müsste auch die Rolle berücksichtigt werden, die eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten bei der Steueroptimierung spielten.