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Digitalisierung, die bleibt -> Romantische Rundgänge

Die Corona-Pandemie hatte den herkömmlichen Museumsbetrieb zum Erliegen gebracht, langsam füllen sich die Häuser nun wieder, jedoch ist vielen die Online-Ticket-Welt zu umständlich, bzw. lassen die meisten – völlig zu Recht – noch große Vorsicht bei Ansammlungen in geschlossenen Räumen walten. Das gibt den vielen digitalen Museumsangeboten neuen Aufwind.
Bei Wissenschaftskommunikation.de findet sich eine tolle Übersicht und Empfehlungen für den ein oder anderen digitalen Rundgang.

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Die Zukunft wird jetzt gemacht – Gestaltungsprozess gestartet

Im Konjunkturpaket der Koalition steht eine Summe von 3 Mrd. Euro für die Entwicklung der Krankenhäuser, 900 Millionen haben die Länder zusätzlich zugesagt. Der Krankenhaus Digital Summit ging am 8. Juli, mit 18 Gästen für drei Stunden den Fragen nach, die erst beantwortet werden müssen, um mit dem Geld zukunftsfähige Strukturen und einen messbaren Nutzen für Behandelnde und Patienten zu generieren und nicht mit der oft zitierten “Gießkanne” “tote Pferde zu benetzen”.

Große Einigkeit herrschte bei diesen zentralen Punkten:
1. Deutsche Krankenhäuser müssen ihre digitale Reife steigern, das erscheint alternativlos
2. Das Konzept „Ein KH = Ein KIS plus zwei Rechenzentren“ ist nicht mehr haltbar. Wir benötigen cloudbasierte KIS-Konzepte und partnerschaftliche Infrastrukturen, die zudem auf (internationalen) Standards basieren sollten
3. Um dies zu erreichen können wir nur solche Formen der Digitalisierung fördern, die wesentliche Konzepte patientenzentrierter Versorgung stützen. Ergo: Die 3,9 Mrd € dürfen nur auf Basis des möglichen Outputs eines Krankenhauses eingesetzt werden.

Am prägnantesten drückte Prof. Dr. Gernot Marx aus, was für die Anwesenden offensichtlich war: „Die Digitalisierung muss zu einer beweisbaren Verbesserung führen, ansonsten ist es Verschwendung.”

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Gesundheit im Mittelpunkt der EU-Ratspräsidentschaft

Die gemeinsame Bewältigung der Corona-Pandemie und die Stärkung der Reaktionsfähigkeit auf Gesundheitskrisen – das sind die Schwerpunkte der deutschen Ratspräsidentschaft im Bereich Gesundheit. Die Digitalisierung bietet hier – wie auch in anderen Bereichen der Gesundheitsversorgung – große Chancen und wird völlig zu Recht als zentrales Thema verstanden.
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Analoge Schädlingsbekämpfung

China schickt Pakistan 100.000 Enten zur Bekämpfung der Heuschreckenplage. Das berichtete die in Peking erscheinende Tageszeitung „Global Times English“. Nach Angaben von Fachleuten in Agrarbehörden könne eine Ente mindestens 200 Heuschrecken am Tag fressen. Anfang Februar hatten die pakistanischen Behörden den Notstand ausgerufen – wegen der schlimmsten Heuschreckenplage seit über 20 Jahren. Enten seien das beste Mittel im Kampf gegen Heuschrecken: Sie verseuchten die Umwelt nicht und seien zugleich wirksamer als Pestizide, erklärten die chinesischen Fachleute laut der Zeitung.
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Pläne für einen europäischen Gesundheitsdaten-Raum

Anders als in anderen Bereichen habe die europäische Datenschutzgrundverordnung im Gesundheitsbereich bisher nicht für mehr Einheitlichkeit gesorgt, erklärte Ilona Gligor von der EU-Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei der DMEA sparks. Der European Health Data Space sei jedoch nötig, um den Umgang mit Gesundheitsdaten für Mediziner und Gesundheitsforscher europaweit zu harmonisieren.
Zwar gebe es mit der europäischen Patient Summary und dem europäischen eRezept sowie mit einer in Ansätzen existierenden, virtuellen Telekonsultationsinfrastruktur bei seltenen Erkrankungen erste europäische Gemeinschaftsprojekte. In vielen anderen Bereichen seien aber noch erhebliche Anstrengungen nötig. Der starken Fragmentierung von Inhalten, Zugangswegen und Data-Governance-Strukturen müsse entgegengewirkt werden, sowohl um die medizinische Versorgung zu verbessern als auch um die Forschung voranzubringen. 
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Hilfsangebot für Pflegende

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) stellen beruflich Pflegenden ein kostenfreies COVID-19-Hilfsangebot zur Verfügung. Das Angebot steht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Pflegerats und der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekammern – Bundespflegekammer. Für die Dauer der COVID-19-Pandemie bieten engagierte Psychotherapeut/innen hier unentgeltlich ihre Unterstützung beruflich Pflegender an.
Die freien Termine werden regelmäßig aktualisiert.

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Zukunftsoptimismus ist gestiegen

In der vergangenen Woche ist, laut Krisenbarometer der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Anteil der Optimisten wieder angestiegen. Zuletzt stimmten 88 Prozent der Befragten der Aussage zu „Man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt, aber ich glaube, dass alles gut wird“. Dabei ist seit dem Tag, an dem die ersten Schritte der Lockerungen beschlossen wurden, ein Anwachsen des Optimismus sichtbar.