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GOOD PRACTICE: „Dorfgemeinschaft 2.0“

Immer mehr Menschen wollen in den eigenen vier Wänden selbstbestimmt alt werden. Das zeigt – stellvertretend für viele – das Projekt „Altern in der Dorfgemeinschaft 2.0“, an dem sieben Kommunen beteiligt sind. Viele ältere Menschen leben in ländlichen Gebieten. Dort ist der Mangel an Ärzten und Pflegekräften besonders sichtbar und digitale Werkzeuge oft unbekannt.

Im niedersächsischen Landkreis Grafschaft Bentheim wurde fünf Jahre lang das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ vom BMF gefördert. Vor wenigen Monaten endete die Förderphase. Die Kernidee des Projekts: Die Lebensbereiche Mobilität, Versorgung, Wohnen und Pflege bzw. Gesundheit zusammen denken und die Technik zu den Menschen bringen. So wird barrierefreies Wohnen durch ein digitales Hausnotrufsystem unterstützt, Tablets bedeuten soziale Teilhabe und Videokonferenzen mit dem Hausarzt sparen unnötige Wege und Wartezeiten.