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Digitale Pflege gewinnt an Akzeptanz

Ob ambulant oder stationär, noch werden digitale Helfer in der Pflege kaum eingesetzt. Die angebliche Technikskepsis der Älteren oder der Pflegekräfte ist dabei ein Mythos. Wenn sie ihren Mehrwert sehen, gehören Ältere und Pflegekräfte zu den größten Befürwortern der digitalen Helfer, wie eine Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) aus dem Jahr 2018 oder der Achte Altenbericht der Bundesregierung (2021) zeigt. Für zwei Drittel überwiegen die Chancen. Der Achte Altenbericht der Bundesregierung fordert konkret einen Internetzugang für alle Wohnformen älterer Menschen, ob zuhause oder im Pflegeheim, eine stärkere Beteiligung älterer Menschen in den politischen Gremien, die Gewährleistung der digitalen Daseinsvorsorge in den Kommunen, ein ständiges politisches Monitoring und eine Gesamtstrategie „Versorgung und Pflege“.

So soll die Pflege mit Hilfe digitaler Pflegeanwendungen (DiPA) beschleunigt und unterstützt werden. Zu den Anwendungen gehören Trainingsprogramme zur Stabilisierung kognitiver und körperlicher Fähigkeiten, die digitale Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens in den eigenen vier Wänden und der Austausch zwischen Pflegekräften und Angehörigen. Ziel ist die Entlastung durch digitale Systeme und Anwendungen.