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Digitale Kluft wird „vor Ort“ überwunden

Der sogenannte EPatient Survey gibt jährlich Auskunft über die (digitalen) Gewohnheiten von Patienten und deren Nutzung digitaler Gesundheitsanwendung. In diesem Jahr stand die Befragung der 9.700 Teilnehmer ebenfalls unter dem Eindruck der Pandemie. Erstaunlich, dass analoge Gewohnheiten dennoch schwer zu durchbrechen scheinen.

Geblieben ist die Selbstbeschaffung an Informationen zu digitalen Versorgungslösungen. Aber Krankenkassen, Ärzte und Apotheker können die “digitale Kluft” ausgleichen. Noch immer beschaffen sich die Allermeisten ihre Informationen online selbst, auch wenn der Anteil der Netzsucher von 70 auf 66 Prozent stetig zurückgegangen ist (2019 zu 2020). Werbung in Massenmedien (14% auf 15%), Empfehlungen von Krankenkassen (16% auf 18%) und insbesondere von Arzt (9% auf 12%) und Apotheke vor Ort (3% auf 4%) nehmen als Verbreitungskanal an Bedeutung zu. Es gilt: Werden Gesundheits-Apps in der Versorgung vor Ort integriert, können sie helfen, die digitale Spaltung zu überwinden.