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Die Zukunft wird jetzt gemacht – Gestaltungsprozess gestartet

Im Konjunkturpaket der Koalition steht eine Summe von 3 Mrd. Euro für die Entwicklung der Krankenhäuser, 900 Millionen haben die Länder zusätzlich zugesagt. Der Krankenhaus Digital Summit ging am 8. Juli, mit 18 Gästen für drei Stunden den Fragen nach, die erst beantwortet werden müssen, um mit dem Geld zukunftsfähige Strukturen und einen messbaren Nutzen für Behandelnde und Patienten zu generieren und nicht mit der oft zitierten “Gießkanne” “tote Pferde zu benetzen”.

Große Einigkeit herrschte bei diesen zentralen Punkten:
1. Deutsche Krankenhäuser müssen ihre digitale Reife steigern, das erscheint alternativlos
2. Das Konzept „Ein KH = Ein KIS plus zwei Rechenzentren“ ist nicht mehr haltbar. Wir benötigen cloudbasierte KIS-Konzepte und partnerschaftliche Infrastrukturen, die zudem auf (internationalen) Standards basieren sollten
3. Um dies zu erreichen können wir nur solche Formen der Digitalisierung fördern, die wesentliche Konzepte patientenzentrierter Versorgung stützen. Ergo: Die 3,9 Mrd € dürfen nur auf Basis des möglichen Outputs eines Krankenhauses eingesetzt werden.

Am prägnantesten drückte Prof. Dr. Gernot Marx aus, was für die Anwesenden offensichtlich war: „Die Digitalisierung muss zu einer beweisbaren Verbesserung führen, ansonsten ist es Verschwendung.”