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Die WHO grenzt die Suche nach Behandlung ein

Ein HIV-Medikament. Ein fast 100 Jahre altes Malaria-Mittel. Ein relativ neuer Wirkstoff, der gegen Ebola entwickelt wurde. Auf diese Kandidaten setzt die Weltgesundheitsorganisation beim Kampf gegen die Corona-Pandemie: In der Solidarity-Studie, die in mehreren Ländern weltweit mit mehreren tausend Patienten starten soll, will die WHO vier mögliche COVID-19-Arzneien testen:

  • die HIV-Kombination Lopinavir/Ritonavir,
  • Lopinavir/Ritonavir plus das antiviral wirkende Zytokin Interferon-Beta,
  • das Malaria-Medikament Chloroquin und
  • die Ebola-Arznei Remdesivir.

Das Studiendesign von Solidarity hat die WHO bewusst einfach gehalten, damit auch von der Epidemie überlastete Krankenhäuser teilnehmen können und so rasch genügend Daten zur Wirkung der vier Kandidaten zur Verfügung stehen.

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