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Contact Tracing in Gesundheitseinrichtungen

Krankenhäuser werden in den kommenden Jahren immer wieder mit lokalen Infektionsausbrüchen zu tun haben. Um solchen Ausbrüchen etwas entgegensetzen zu können, bzw. sie einzudämmen, ist Contact Tracing zwar der von Studien belegte Königsweg, in der Praxis aber aufgrund der Inkubationszeit auf Basis einer Gedächtnisleistung (manuelle Dokumentation der Kontakte der letzten Tage) problematisch.

Anbieter von Geräte-Tracking-Möglichkeiten haben ihre Technik nun für weitere Lösungen herangezogen, um beispielsweise Patienten und Mitarbeiter mit (anonym) Bluetooth-Sendern auszustatten, so dass im Verdachtsfall (Symptome oder positiver Test) eine Kontakthistorie erstellt werden kann. Hier finden sich dann Informationen darüber, mit wem der Sender wann mit mindestens einem anderen Sender in einem Raum im Krankenhaus war? Wie viele Minuten der Kontakt stattgefunden hat und auch wo?

Bewegungsdaten werden innerhalb des Krankenhauses ganz ohne Smartphones gespeichert, und das Haus kann lokal entschlüsseln, welcher Mitarbeiter oder Patient welchen Sensor trägt, um diesen für einen Test zu kontaktieren. Damit entsteht auf Knopfdruck eine Liste für effektives Testing risikobehafteter Personen.

Mehr Informationen u.a. auf www.simplinic.com