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„Community-Masken“

Seit einigen Tagen wird darüber diskutiert, ob eine Maskenpflicht, wie sie in einigen Städten bereits eingeführt wurde, tatsächlich im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus helfen kann. Auf die vielen Meldungen über die beispiellose Hilfs- und Spendebereitschaft handarbeitbegabter Mitmenschen, die Atemmasken – keine Schutzmasken! – herstellten, folgten irritierenderweise alsbald Meldungen über abmahnwütige Anwaltskanzleien.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat dieser Diskussion und den vielen helfenden Händen nun ein Informationsblatt zur Seite gestellt, u.a. auch darüber, dass fest gewebter Stoff besser geeignet ist als leicht gewebter. Und es stellt ebenfalls klar, dass geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.