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Aus gegebenem Anlass: Wissenswertes zu Selbst- bzw. Schnelltests

Sie gelten als eine der Säulen, wenn wir von einer Rückkehr zu mehr Normalität träumen. Sie können daheim im Rachen- oder Nasenbereich entnommen werden, sind leicht durchzuführen und ermöglichen bspw. eine abendliche Zusammenkunft mit Freund:innen und gutem Gefühl.

Die Tests unterscheiden sich nicht nur preislich, sondern vor allem auch hinsichtlich ihrer Qualität (Stichwort: Sensitivität & Spezifität), eine Infektion zu entdecken. Das bedeutet, dass es Unterschiede gibt, wie „früh“ ein Test eine Infektion erkennen kann. Der Limit-of-Detection-Wert (kurz LoD-Wert) ist zur Beurteilung der Qualität eines Schnelltests unerlässlich. Der LoD-Wert bezieht sich auf die geringste nachweisbare Stoff-Konzentration einer Probe, also ab welcher Virenlast der Test ausschlägt. Merksatz: Je geringer der LoD-Wert ist, desto besser ist der Test. Heißt, auch bei geringer Virenlast reagiert der Schnelltest. Dabei reicht die Spannweite der Selbsttests aktuell von 25 (hervorragend) bis 4000 (Aussagefähigkeit eingeschränkt). Wichtig darüber hinaus ist bei den derzeitigen Temperaturen auch: Bei Testungen unter 15°C reagiert die Testkassette sehr viel ungenauer, als sie dies bei Zimmertemperatur tut – und die Nase sollte vorher einmal geputzt werden, um den ganzen (Virus)Rotz an die Oberfläche zu spülen.